Schmidt: SPD begrüßt Pläne zur Einführung der Umlagefinanzierung in der Pflegeausbildung

Saarbrücken, 05. Mai 2011

„Wie jetzt auch das Gesundheitsministerium festgestellt hat, befindet sich der Personalbedarf im Pflegebereich auf dem Weg in eine Notlage. Einen entscheidenden Beitrag zur Erhöhung der Ausbildungskapazitäten wird daher die Wiedereinführung der Umlagefinanzierung der Ausbildungskosten liefern. Die SPD-Landtagsfraktion begrüßt, dass die Landesregierung jetzt eine entsprechende Verordnung erarbeitet“, erklärt Volker Schmidt, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion. Seit langem forderten die SPD-Landtagsfraktion sowie  die Saarländische Pflegegesellschaft, durch die Umlagefinanzierung ausbildende Betriebe nicht zu benachteiligen. Jetzt würden Anreize für die Betriebe geschaffen, vermehrt auszubilden. „Die Pflegeintensität wird sich aufgrund des demographischen Wandel erhöhen. Durch die Umlagefinanzierung in der Ausbildung tragen wir dem erhöhten Fachkräftebedarf im Pflegebereich in den nächsten Jahren Rechnung. Eile ist bei der Erarbeitung der entsprechenden Verordnung dennoch weiterhin geboten: Denn wer jetzt eine Ausbildung beginnt, wird erst in rund drei Jahren eine Beschäftigung antreten können“, so Schmidt.