Neujahrsempfang 2011

Der Neujahrsempfang der SPD-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken fand am Freitag, dem 14.01.2011, um 18 Uhr, im Saarbrücker Schloss statt.

Pressebericht im Wochenspiegel vom 19.01.2011
Soziale Gerechtigkeit gefordert
Neujahrsempfang der SPD-Fraktion im Regionalverband unter dem Motto „Macht Bildung!“

„Macht Bildung!“ – dieses Motto stand beim Neujahrsempfang der SPD-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken im Vordergrund. Ulrich Commerçon, bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, war der Gastredner im Festsaal des Saarbrücker Schlosses und machte das Motto seiner Kampagne zugleich zu einem Appell an alle politisch Verantwortlichen. Commerçon bewertete das geplante Zusammenlegen von Erweiterten Real- und Gesamtschulen zu Gemeinschaftsschulen als positiv, richtete an die Adresse der Landesregierung jedoch die Aufforderung, die Pläne offen und ohne Zeitdruck mit den Fraktionen zu diskutieren.

Ulrich Commercon, MdL
Ulrich Commercon, MdL

Schulen brauchen kleinere Klassen

In der saarländischen Schulpolitik sollten nach Ansicht von Commerçon drei zentrale Aspekte erfüllt werden: die Inklusion, die Veränderung von Lernzielen und Unterrichtsmethoden sowie die Aussicht auf soziale Gerechtigkeit und faire Chancen. Neben einer entsprechenden Ausstattung und Personalisierung der Schulen sei eine der Forderungen der Sozialdemokraten die gesetzliche Verbriefung von kleineren Schulklassen.

Michael Ney, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Regionalverband, hatte bei der Einführung zum Thema an eine Hausinschrift in Speyer erinnert. „Eine gute Erziehung ist das Fundament des Staates“, so Ney in seinem Zitat. Der Regionalverband Saarbrücken sei der mit Abstand größte Schulträger im Südwesten und investiert viel Geld in die Bildung, sagte Ney.

Den Auftakt des Neujahrsempfangs bildete die Begrüßung durch den Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Regionalverband Saarbrücken, Volker Schmidt. Er ging in seiner Rede auf die Herausforderungen im neuen Jahr für die Regionalversammlung ein. Beispielhaft nannte er die Reform der ARGEN, deren Aufgaben jetzt von Jobcenter übernommen werden sollen. Schmidt äußerte, dass die Arbeitsmarktpolitik regional gestaltet werden sollte und richtete an die Landesregierung die Bitte, eine der Optionen dem Regionalverband Saarbrücken zuzuweisen. Schließlich lebten dort zwei Drittel der von den neuen gesetzlichen Regelungen betroffenen Menschen.