Prüfung von Fotovoltaik-Nutzung an allen Schulen im Regionalverband

Die Fraktionen von CDU und SPD im Regionalverband Saarbrücken haben für den Werksausschuss GBS (Gebäudemanagement Schulen) die Vergabe einer Machbarkeitsstudie über die mögliche Nutzung der Schuldächer für Fotovoltaikanlagen an die ARGE Solar, eine aus Fachexperten bestehende Anlaufstelle des Landes, beantragt.

„Hintergrund ist“, so erläutern Helmut Donnevert und Manfred Boussonville, die beiden GBS-Sprecher von CDU und SPD, „dass im Regionalverband Saarbrücken für den Themenbereich Energiemanagement die Einrichtung einer hauseigenen Stabsstelle diskutiert worden war, was die beiden Fraktionen jedoch mit Blick auf die sich zuspitzende Haushaltslage und angesichts der bereits bestehenden Anlaufstelle ARGE Solar für unnötig erachten. Da nun auch die Fraktion der Grünen mit einem eigenen Antrag auf unsere Linie eingeschwenkt ist, sehen wir die Chance, auf breiter Basis eine mögliche Nutzung von Fotovoltaikanlagen zur Energiegewinnung durch die Einbindung von externem Sachverstand ohne langfristige eigene Personalkosten nutzen zu können.“

Die nun beantragte Machbarkeitsstudie unter dem Titel „Unser Dach – unser Kraftwerk, Fotovoltaikanlageninitiative für Schulen in Trägerschaft des GBS“ gibt außerdem zur Ein-leitung und Umsetzung konkrete Schritte und Umsetzungsphasen vor. Dabei sollen bis Ende dieses Jahres die Grundlagen durch die Verwaltung erstellt werden mit einer Gebäudeliste mit Ansprechpartnern, Luftbildern sowie strukturierten Planunterlagen in Bezug auf die Dachkonstruktionen und allgemeine Beschreibungen der Gebäude mit wesentlichen technischen Daten. Die Erstellung einer Vorstudie soll danach bis Ende April 2010 in Zusam-menarbeit mit dem Sachverstand der ARGE Solar erstellt werden und demnach die Untersuchungsergebnisse bis zu den Sommerferien im Fachausschuss des Regionalverbandes vorgestellt werden. „Danach muss die Politik entscheiden, welche Schulen bzw. Objekte für die Nutzung von Fotovoltaikanlagen genutzt werden“, ergänzt Manfred Maurer, umweltpolitischer Sprecher der Christdemokraten. „Wir wollen spätestens im Herbst 2010 mit der Umsetzungsphase beginnen und außerdem erreichen, dass die erzielbaren Erlöse aus der alternativen Energiegewinnung zweckgebunden für weitere energetische Maßnahmen an den Schulen verwendet werden.“